Der Herr der Namen
Ein High-Fantasy-Roman von Ella Carstensen
Ein Prinz, seiner Heimat beraubt, wächst ausgerechnet bei seinen Feinden auf.
Der menschliche Thronfolger Henryk wird von einem feindlichen Feenvolk in die Sklaverei verschleppt. Eigentlich dazu verdammt, in Vergessenheit zu geraten, entdeckt der Heranwachsende die Geheimnisse der Magie. Schon bald nutzt er die neugewonnenen Fähigkeiten, um sich unter dem fremden Volk ein Netzwerk aus Gefälligkeiten und Informationen aufzubauen, denn Henryk will sich zurückholen, was ihm gehört. Als sich ein neuer Krieg zwischen Feen und Menschen anbahnt, sieht er seine Chance gekommen.
Erschienen am 07. Oktober 2018
Ausgaben: E-Book im Eigenverlag
912 Seiten
Einzelband
ASIN : B07J5D8RY1
Leserstimmen
Selten lässt sich im Fantasy-Genre ein derart interessantes Werk finden.
Die Autorin hat mit einer faszinierenden Leichtigkeit und gleichsam chirurgischer Präzision ihre Protagonisten erschaffen, mit Hilfe derer sie die Komplexität des Moralbegriffs und die Abgründe des menschlichen Denkens und Handelns darstellt.
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Auch dieses Buch war für mich wieder ein tolles Leseerlebnis, mit einer Hauptfigur wie man sie nicht oft findet. Skarpe hat mich faziniert und abgestoßen, ich habe ihn geliebt und gehasst, hatte Mitleid mit ihm und war von seiner Skrupellosigkeit entsetzt. Der Plot war interessant und packend geschrieben - eine perfekte Symbiose von Fantasie und Schreibkunst - kurz, es war alles dabei um völlig in eine Geschichte einzutauchen.
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Henryk mag ein anderer Held sein als wir gewohnt sind, nichtsdestotrotz ist er für mich ein Held gewesen. Er hat es nicht einfach und wächst über sich hinaus. Ich habe ihn geliebt. Seine Art zu agieren und auch sein umstrittener Charakter fand ich einfach nur toll. Er ist skrupellos und geheimnisvoll. Aber alles hat einen Sinn und fügt sich am Ende wie ein Netz zusammen. Endlich eine Geschichte wo man den Plot nicht vorhersehen kann.
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